Das Irlen Syndrom und Autismus

Auskunft und Abklärungen

Autismus und visuelle Wahrnehmungsprobleme
Diagnose und Filterabklärung
IRLEN Center
Fritz Steiner
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CH-4143 Dornach
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Was ist das Irlen Syndrom?

Menschen mit Irlen Syndrom haben Wahrnehmungsprobleme, die die Verarbeitung im Gehirn beeinflussen. Bezogen auf den Sehsinn geht es auch um die Interpretation des Gesehenen und damit um die Interaktion mit der Umwelt (Menschen und Dinge).

70 % der Informationen werden durch die Augen aufgenommen und müssen vom Gehirn richtig interpretiert werden.

Jede Störung dieses Verarbeitunsprozesses kann zu Schwierigkeiten in vielen Bereichen des menschlichen Lebens führen.

Alle menschlichen Sinne agieren und kooperieren miteinander: das Sehen, das Hören, das Tasten und das Riechen. Wenn die Wahrnehmung eines Sinnes stark gestört ist, führt dies zu einer Funktionsbeeinträchtigung, die durch die andern Sinne nicht kompensiert werden kann. Die Fehlfunktion eines Sinnes kann die korrekte Interpretation der übrigen Sinne erheblich stören, und damit die Fähigkeit mit der Umwelt zu interagieren beeinträchtigen.

Untersuchungen zeigen, dass einigen Menschen, die unter Überlastungen ihres Wahrnehmungssystems leiden, durch den Gebrauch von Irlen Farbfiltern geholfen werden kann.

Die Problembereiche

Die Arten sensorischer Integrationsstörungen beim Autismus sind vielfältig und individuell verschieden. Durch die gestörte Wahrnehmung ändert sich die Umwelt ständig, wird unvorhersehbar und unberechenbar.

So können Teile der Umgebung plötzlich verschwinden oder Menschen sind nur noch bruchstückhaft zu sehen. Als Folge davon können Menschen mit Autismus folgende Symptome aufweisen:

Vereinsamung

Wutausbrüche

Mangelnder Blickkontakt

Schwaches Selbstwertgefühl

Defizite im Sozialverhalten

Sprachentwicklungsverzögerung

Verhaltensstereotypien

Schwaches Körperbewusstsein

Sensorielle Kompensation

Verfälschte Informationsverarbeitung

Die Behandlung

Die Irlen Methode, eine patentierte Behandlungsmethode, benützt getönte Präzisionsfilter, die als Brillengläser getragen werden.

Die Filter können die visuellen Wahrnehmungsschwierigkeiten, die Primärursache oder aber auch nur ein Mosaikstein des Autismus sein können, reduzieren.

Die Symptome variieren von Person zu Person. Mit individuell ermittelten Filtergläsern wird die Übertragung der visuellen Information zum Gehirn für das Wahrnehmungssystem der Person optimiert.

Damit wird dem Gehirn erlaubt:

Mögliche Verbesserungen:

Beobachten Sie bei sich oder bei ihrem Kind:

 

ja

nein

Das Reiben von Flächen?

   

Probleme mit Rolltreppen?

   

Angst auf Treppen?

   

Probleme einen Ball zu fangen?

   

Lichtempfindlichkeit?

   

Blinzeln oder Schliessen eines Auges bei grellem Licht?

   

Farb- und Helligkeitsregulierung beim Fernsehapparat?

   

Verhaltensänderung in Fluoreszenzlicht?

   

Regelmässiges Blinzeln?

   

Betrachten von Dingen mit kurzen Blickserien?

   

Reiben, Ziehen, Drücken der Augen?

   

Wegsehen vom Zielobjekt?

   

Erschreckbar, wenn sich jemand nähert?

   

Wenn Sie einzelne Fragen mit JA beantwortet haben, kann Ihnen oder möglicherweise Ihrem Kind mit der Irlen Methode und Irlen Filtergläsern geholfen werden.

"Ich sah durch kurze, rasche Blicke, verstand durch Zusammensetzen der gesehenen Fragmente. Ich sah bruchstückhafte Kinder, zerbrochene Treppen, Texte und Handschriften. Seit ich getönte Linsen habe, habe ich die Fähigkeit zu sehen und zu hören, die ich mir immer gewünscht hatte."

Richard Attfield

Fachartikel:

Safra Doris, Fritz Steiner, Autismus und Sehen, in Ophta, Schweizerische Fachzeitschrift für augenärztliche Medizin und Technologie, 04/2008,

©ophta, Targetmedia Horw 2008

Autismus und Sehen